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Die Ernährungsbranche

Mit dem Bedarfsfeld Ernährung sind eine Vielzahl wichtiger sozialer, ökologischer und ökonomischer Aspekte verbunden. Die Ernährungsbranche gehört zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen in Deutschland. So erwirtschafteten die ca. 5.900 Betriebe der Ernährungsindustrie im Jahre 2006 einen Umsatz von 138 Milliarden Euro und beschäftigten 519.000 Menschen – alle Zahlen mit steigender Tendenz im Vergleich zu den Vorjahren (s. http://www.bve-online.de). Neuere Schätzungen für 2007 deuten auf ein weiteres deutliches Umsatzwachstum hin, während die Zahl der Beschäftigten leicht zurückzugehen scheint (s. http://www.bve-online.de).

Der Anteil unserer Ernährung am Pro-Kopf Ressourcenverbrauch liegt bei ca. 20 % und ist damit hinter Bauen und Wohnen der zweitwichtigste Bereich. Eine gesunde bzw. ungesunde Ernährung hat zudem unmittelbaren Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden jedes einzelnen Menschen und dadurch auch auf Folgeindikatoren wie z.B. Arbeitsproduktivität oder Krankheitskosten.

Für Unternehmen der Ernährungsbranche liegt es daher auf der Hand, dass sie eine große Verantwortung im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung tragen: Einerseits durch die Art und Inhaltsstoffe der produzierten Produkte, andererseits durch die Prozesse die mit den Produkten über die gesamte Wertschöpfungskette verbunden sind. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gilt es beides unter ökologischen, sozialen und ökonomischen Gesichtpunkten zu optimieren, von der Rohstoffgewinnung über die eigentliche Produktion, Distribution/Handel, Nutzungsphase bis hin zu Recycling und Entsorgung.