Nachhaltig Wirtschaften in der Ernährungsbranche
Die Krisen in der Ernährungswirtschaft haben gezeigt, dass kurzfristige Orientierung an rein ökonomischen Zielen nicht geeignet ist, die Zukunft von Unternehmen zu sichern. Zunehmend bedeutender wird, die Ansprüche von Kunden und anderen "stakeholdern" (Behörden, Öffentlichkeit, etc.) bei der Strategieentwicklung zu berücksichtigen.
Unternehmen, die Anforderungen ihres Umfelds in ihr alltägliches Handeln integrieren, profitieren schon weit vor der nächsten Krise. Das Motto "People, Planet, Profit" ist das Leitbild der Zukunft. Der Blick über den ökonomischen Tellerrand ermöglicht z.B. die
- Steigerung der Innovationsfähigkeit,
- Erhöhung der Arbeitsproduktivität und
- Senkung der Material- und Energieintensitäten (und –kosten!).
Zum andern schaffen nachhaltige Strategien auch extern Akzeptanz. Folgen sind
- günstigere Konditionen bei Kreditvergabe,
- günstigere Konditionen beim Abschluss von Versicherungen.
Im Krisenfall wird ein gut funktionierendes Netzwerk mit den Anspruchsgruppen (z.B. Veterinäramt, Laboren, Presse etc.) die Existenz von Unternehmen sichern.
Nachhaltiges Wirtschaften lohnt sich also. Immer mehr deutsche Unternehmen orientieren sich daran, führen entsprechende Instrumente und Managementsysteme ein, nutzen Produktlabel und Standards, und berichten darüber.
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